Frau Schaaf am 27. Februar 2010 um 14:10 Uhr ☆ 21 x geblökt ♫ Fink - Sort of revolution
Man (ich) kann einfach nicht genug davon haben. ;-) Nachdem ich just “Eddies Bastard” und “Drachenläufer” durchgelesen habe, ist jetzt erstmal “Der Fall Jane Eyre” dran, das steht eh schon viel zu lang ungelesen im Regal. Heute flatterte dann auch noch “Paranoia für Anfänger” von Ruben Zacharias ins Haus, welches der Autor mir freundlicherweise kostenlos und handsigniert zugeschickt hat. :-D Wie man an sowas rankommt? Ganz einfach, Ruben hat mich bei lovelybooks.de angeschrieben und gefragt, ob ich eins von zehn druckfrischen Exemplaren geschenkt bekommen möchte und da sagte ich natürlich nicht nein! :D Ist zufällig noch jemand von Euch Mitglied? Ich bin natürlich auch da als Frau Schaaf anzutreffen.
Frau Schaaf am 26. Februar 2010 um 16:31 Uhr ☆ 7 x geblökt ♫ Fink - Sort of revolution
Ich müsste mal anfangen, Buch zu führen über die diversen Menschen, die mir jeden Tag aufs Neue im Zug und in der S-Bahn begegnen. Teilweise habe ich ihnen nämlich schon Namen gegeben. Da gibt es, z.B., die Hasis, die immer zuerst ihre Jacken ausziehen, bevor sie sich einander gegenübersetzen, dann reicht sie ihm die BILD, während sie selbst die MoPo liest und eine Capri-Sonne trinkt. Nach der Hälfte der Fahrt werden die Zeitungen getauscht.
Am S-Bahnhof-Altona wartet dann jeden Morgen die Schickse, stehend mit überkreuzten Beinen und Stöpseln im Ohr, von der Figur her noch top, im Gesicht aber schon deutlich altersgeschädigt. Vom restlichen Gesichtsausdruck her wirkt sie so, als habe sie die Intelligenz einer Bananae. Außerdem ist sie die Königin der Überpronation, was bei Jeans in hochhackigen Stiefeln besonders dämlich aussieht.
Am selben S-Bahnhof treffe ich auch sehr oft den Mann mit der Topflappen-Mütze. Er trägt grundsätzlich zu kurze Hosen, eine braune Lederjacke und diese komische Häkelmütze in grün, die farblich überhaupt nicht zum Rest seiner Klamotte passt. Er liest immer. Und er versucht jedes Mal, sich beim Einsteigen in die Bahn an mir vorbei zu drängeln, weshalb ich ihn nicht leiden kann. Vom Sympathiefaktor her würde er sehr gut mit der Speckmantel-Torte zusammenpassen.
Die trägt einen Ledermantel (in hellbraun) mit Schafswollfütterung (blök), der so speckig aussieht, dass es mich manchmal beim Anblick schüttelt (warm hin oder her). Dazu unpassend in jeder Lage schwarze Wildlederstiefel, in die die Jeans (natörlich) reingestopft wird. Das ist ja momentan scheinbar eh der letzte Schrei und die dicksten Gurken mit den krummsten Beinen laufen so rum. Frau Speckmantel kaut immer Kaugummi und zwar so angestrengt und mit offenem Mund, dass ich manchmal denke, ihr Kiefer hakt gleich aus. Das ist aber bis jetzt noch nie passiert.
Am Jungfernstieg trennen sich unsere Wege (zum Glück) und da begegne ich dann dem kleinen Renner, der jedes Mal Hackengas gibt, obwohl er noch mindestens zwei Minuten Zeit hat, bis die Bahn kommt. Auch die Business-Frau in den Endvierzigern treffe ich dort häufiger mal an. Ihre Lieblingsfarbe scheint oliv zu sein, denn von Mantel, über Strumpfhose, bis hin zu den Schuhen ist alles oliv. Vielleicht war sie mal bei der Bundeswehr? Jaaaa oliv ist so praktisch, oliv ist so schön *sing*
Wenn die wüssten… aber vielleicht machen sie es genauso, wie ich? Wer weiß, wieviele verschiedene Spitznamen ich in deren Geschichten schon habe… Menschen beobachten ist halt einfach eine spannende Sache. ;-)
Frau Schaaf am 25. Februar 2010 um 15:24 Uhr ☆ 9 x geblökt ♫ Fink - Sort of revolution
Seit ein paar Tagen quält mich eine doofe Verspannung, diesmal zwischen den Schulterblättern und im Nacken. Ich hasse das, sowas nervt nur rum und tut weh. Schnief.
Sobald ich zu Hause bin, werde ich mir ein Wärmepflaster besorgen und der Verspannung den Kampf ansagen. Wenigstens wird es draußen auch langsam wärmer und das Eis taut wech. Wärme ist eh viel besser. Und Frühling. Mit Sonne und bunten Farben in der Landschaft. Jawoll.
In diesem Sinne: Frühling für alle!
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